scanTX

scanTX – Barcode-Scan steuert SAP-Transaktion Scan tx_kl

Mit scanTX werden einfache Barcodelesegeräte zu smarten Eingabegeräten. Das erhöht die Effizienz, entlastet den Bediener und vermeidet Falscheingaben.

Anders als intelligente mobile Datenerfassungsgeräte mit eigenem Betriebssystem werden Barcodelesegeräte (oder auch Barcode-Hand-Scanner) wie z.B. der Honeywell Xenon 1902 üblicherweise wie eine Tastatur zur Dateneingabe in SAP verwendet: Gescannte Barcodes werden dabei wie getippte Texte in der SAP-Transaktion verarbeitet. Das gilt für kabelgebundene wie für einfache Funk-Scanner, die es auch mit Ton- und Lichtsignalausgabe gibt, manche sogar mit einem 1-4 zeiligen Display.

Der Einsatzbereich solcher Scanner sind einfache, sich wiederholende Vorgänge, für die keine Menüführung benötigt wird. Z.B. das Status-Setzen von Fertigungsaufträgen, das Bestätigen von Transportaufträgen, das Erfassen von Serialnummern  oder das Bestätigen von Auslieferungen inkl. Warenausgangsbuchung. Dabei können diese einfachen Datenaufnahme-Vorgänge mit komplexen Dialogen an einem PC kombiniert sein. Der SAP-Bediener hat z.B. bei der Packstation (Transaktion HUPAST) neben der Tastatur und Maus den Funk-Scanner als zusätzliches Eingabe-Gerät, mit dem er sich zeitweise vom PC entfernen muss.

Dabei kann es mehrere Probleme geben:

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1.)    Der Cursor muss richtig platziert sein. Ansonsten wird schnell in ein falsches Feld oder sogar in eine fasche Anwendung gescannt. Der Bediener bemerkt dies oft erst bei einer Sichtkontrolle. Ärgerlicherweise muss er dann ermitteln ab wann falsch gescannt wurde – um dann den Vorgang zu wiederholen.

2.)    Buchungsabbrüche, Falscheingaben (bei z.B. Format-Prüfungen oder Status-Prüfungen im SAP) oder einfach nur Verzögerungen durch Buchungsvorgänge im SAP können nur erkannt werden, wenn der Anwender den SAP-Bildschirm im Blick hat. Der Bestätigungston am Scanner steht in der Standard-Einstellung nur für den erfolgreichen Scann-Vorgang, nicht für die erfolgreiche Verbuchung.

3.)    Die Verarbeitung kann nur im Vordergrund in der SAP-GUI ausgeführt werden, was nicht immer gewünscht ist. Für das Scannen von z.B. Lieferscheinen zur Bestätigung von Wareneingängen würde es reichen, wenn im Hintergrund gebucht wird und per Ton- und/oder Licht-Signal die erfolgreiche Buchung bestätigt wird.

Mit scanTX lassen sich diese Probleme lösen. scanTX verbindet den Hand-Scanner mit einem SAP-System. Dabei gibt es zwei Optionen:

p2Anbindungsmethoden
A.)   SAP-GUI-Zugriff: scanTX steuert die SAP-GUI. scanTX kann vorgegebene Transaktionen selbsttätig öffnen und/oder gescannte Codes an einem definierten Feld (bzw. an mehreren definierten Feldern) eingeben. Die SAP-GUI-Sitzung des Bedieners wird durch scanTX „ferngesteuert“. scanTX kann die Buchung automatisch abschließen oder die Transaktion zur weiteren manuellen Bearbeitung geöffnet lassen.

B.)    Call-Transaction im Hintergrund per RFC: scanTX überträgt die Daten direkt an das SAP-System und verbucht die Transaktion im Hintergrund (wie eine Batch-Input-Mappe).

In beiden Fällen werden die gescannten Daten an einer definierten Stelle in der SAP-Eingabemaske eingegeben. Das Buchungsergebnis – also die SAP-Meldung Erfolg / Warnung / Fehler – kann verarbeitet werden (sofern der Scanner das Host Acknowledgement-Verfahren unterstützt). So kann eine Fehlermeldung im Scanner z.B. eine rote Lampe leuchten lassen (abhängig vom Scanner-Typ). Der Scanner wird während der Verbuchung angehalten, erst nach der Freigabe durch Erhalt der Meldung durch das SAP-System kann erneut gescannt werden. Es können auch zusammengesetzte Codes (wie z.B. längere QR-Codes) gelesen und die Einzeldaten auf verschiedene Dynpro-Felder aufgeteilt werden (optional über Auswertung mittels sogenannter Regulärer Ausdrücke). So kann ein gescannter Code nach Trennzeichen oder festen Feldlängen in verschiedene Felder aufgeteilt werden.

scanTX läuft auf allen gängigen Microsoft Windows PC bzw. Servern (wie z.B. Win 8.1 oder Win 10)

Für die Variante Call-Transaction kann die Software als Windows-Dienst installiert werden, der im Hintergrund ausgeführt wird. Es können dann mehrere Scanner angebunden werden, je nach Modell per USB oder TCP/IP. Jedem Scanner kann eine bestimmte verknüpfte Aktion zugeordnet werden.

Einfache Inbetriebnahme
Für die Anbindungsmethode SAP-GUI (SAP scripting) und auch die Methode Call-Transaction (Batch Input-Verfahren) werden die gewünschten Eingabe-Schritte aufgezeichnet. Dazu wird die Eingabe entweder per Batch-Input-Rekorder (Transaktion SHDB) am SAP-System simuliert und aufgezeichnet und dann in das scanTX-Programm importiert. Oder es wird der Rekorder im SAP GUI-Scripting verwendet.
Der variable Wert des Scanner-Inputs kann danach in der Übersicht der SAP-Dynpro-Felder markiert und beim Scannen durch den gescannten Text-String ersetzt werden. Bei diesem Verfahren ist keine Programmierung oder Konfiguration auf dem SAP-System notwendig, lediglich ein SAP-User-Account für die Verarbeitung und der Zugang zum System werden benötigt.

Man kann durch Verwendung verschiedener Nummernkreise gezielt Verbuchungen im SAP-System ansteuern und hier durch Prüfung mit regulären Ausdrücken verschiedene Aktionen anstoßen.
scanTX selbst ist in wenigen Minuten auf dem Windows-PC installiert. Damit lässt sich sehr schnell und kostengünstig eine smarte und zuverlässig arbeitende Handscanner-SAP-Anbindung realisieren.

Preise für scanTX
Einzelplatzversion:        460 € zzgl. MwSt.
Firmenversion:              1800 € für 5 Arbeitsplätze

Für weitere Informationen, eine kostenlose Teststellung oder Ihre Bestellung können Sie das felgende Kontaktformular nutzen:

 

PDF            QC-Form für scanTX

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen, eine kostenlose Teststellung oder Ihre Bestellung:

Christian Gathmann

Christian Gathmann

Tel: +49 421 94 95 441

E-Mail: christian.gathmann@consiness.de

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