Wer kennt das nicht: Projekte zur Zugriffssteuerung scheitern selten an der Technik — sie scheitern an fehlender Grundlage. Kein klares Rollenmodell, keine dokumentierten Prozesse, kein prüfungssicheres Berechtigungskonzept. Die Einführung neuer Software steht dann auf Sand.
Zugriffssteuerung bedeutet: Wer darf in welchem System was sehen, bearbeiten oder genehmigen? Das klingt nach einer IT-Frage — ist aber in erster Linie eine Organisationsfrage. Und eine, die Revisoren, Wirtschaftsprüfer und Datenschutzbehörden zunehmend genau unter die Lupe nehmen.
Genau an diesem Punkt setzen wir seit Jahren mit unserer Beratung an. Und genau diesen Ansatz haben wir jetzt digitalisiert.
Wir stellen vor: den IAM Governance Designer.
(IAM steht für Identity & Access Management — auf Deutsch: Identitäts- und Zugriffsmanagement)
https://governance-designer.consiness.ai
Was ist das?
Ein strukturierter, geführter Fragebogen, der Unternehmen durch alle relevanten Themen des Identitäts- und Zugriffsmanagements führt — von der strategischen Richtlinie bis zum systemspezifischen Berechtigungskonzept.
116 Fragen in 10 Modulen, gegliedert in drei Ebenen:
→ Richtlinien — Grundsätze der Organisation: Wer darf was? Welche Regeln gelten?
→ Prozesse — Wie werden diese Regeln im Alltag umgesetzt? Was passiert, wenn jemand neu eingestellt wird, die Stelle wechselt oder das Unternehmen verlässt?
→ Nachweise — Für jedes relevante System: Welche Rollen gibt es, wer hat welche Berechtigung, und wie wird das kontrolliert?
Jede Frage ist direkt auf ISO 27001 abgestimmt — den international anerkannten Standard für Informationssicherheit, der u. a. für Zertifizierungen, Prüfungen und die Einhaltung der NIS2-Richtlinie relevant ist.
Was entsteht?
Keine automatisch generierten Texte, die klingen wie Beratung, es aber nicht sind — sondern verlässliche, aus Experten-Textbausteinen zusammengesetzte Dokumente. Was das Unternehmen eingibt, wird präzise wiedergegeben. Was noch fehlt, bleibt als sichtbarer Platzhalter — transparent, nicht kaschiert.
Das Ergebnis: eine konsistente Dokumentenlandschaft, die sowohl Revisoren und externe Prüfer überzeugt als auch als belastbare Grundlage für die nächsten Schritte dient — ob Softwareeinführung, Zertifizierung oder die Erstellung von Berechtigungskonzepten für einzelne Systeme.
Eigenständig oder begleitet — beides funktioniert.
Unternehmen können die Plattform selbst nutzen und in ihrem Tempo arbeiten. Oder sie nutzen sie gemeinsam mit einem consiness Berater — dann als strukturiertes Workshop-Format, das die richtigen Fragen stellt und den Erkenntnisprozess beschleunigt.
An den Stellen, an denen fachliche Expertise den Unterschied zwischen einem Entwurf und echter Prüfungsreife macht, weist das Tool gezielt darauf hin. So bleibt der Übergang zur Beratung natürlich — und wertvoll.
Warum das wichtig ist
Viele Unternehmen stehen vor denselben Fragen: Wo fangen wir an? Was brauchen wir für die nächste Prüfung? Wie strukturieren wir unsere Governance rund um Zugriffsrechte, bevor wir in neue Software investieren?
Mit dem IAM Governance Designer beantworten wir genau das — strukturiert, nachvollziehbar, prüfungssicher.
Ich freue mich auf Feedback — und auf die Frage, was in eurem Unternehmen als Nächstes kommt.
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