Documizer

Was ist der Documizer?

Dokumentation, Übertragung und KI-Auswertung von Entwicklungen und Customizing – als ein einziger lokaler Report.

Der Documizer liest ein SAP-System aus und schreibt, was er findet, in ein lesbares HTML-Dokument und in ein vollständiges XML. Aus demselben XML baut er die Objekte in einem anderen System wieder auf.

Keine eigenen Repository-Objekte, keine Textelemente, keine Includes, keine Klassen, kein Transport, kein abapGit. Der ganze Report ist eine Datei und legt außer sich selbst nichts an – deshalb läuft er auch dort, wo man nichts installieren darf: im Kundensystem, in der Sandbox, im Produktivsystem mit reiner Leseberechtigung.

SAP S/4HANA · ABAP

Installiert in Sekunden
Quelltext kopieren, in SE38 einfügen, aktivieren.

  1. SE38 aufrufen
  2. Programm anlegen
  3. Quelltext einfügen
  4. Aktivieren
  5. Fertig

Fünf Verwendungen, drei Bereiche

Dokumentieren

Dokumentation von Entwicklungen
Ausgehend von einem Paket, einem Report, einer Tabelle oder einer Klasse folgt der Documizer den Verwendungen und beschreibt jedes Objekt: Felder und Schlüssel, Quelltexte, Funktionsbausteine, Aufrufbeziehungen in beide Richtungen. Das Ergebnis ist ein HTML-Dokument mit Inhaltsverzeichnis – ohne JavaScript, ohne externe Verweise, in zehn Jahren noch zu öffnen.

Dokumentation der IMG-Einstellungen
Ein IMG-Strukturbaum wird zum Kapitelbaum: je Knoten die IMG-Aktivität, die SAP-Standarddokumentation, die zugeordneten Customizing-Objekte und auf Wunsch deren Tabelleninhalte. Ein Einführungsprojekt legt sich als Status und Notiz darüber.

Übertragen

Entwicklungen von System zu System
Dasselbe XML, das die Dokumentation trägt, enthält auch die Definitionsdaten. Der Import baut daraus Domänen, Datenelemente, Tabellen, Strukturen, Views, Reports, Klassen, Funktionsgruppen und Nachrichtenklassen wieder auf – in der richtigen Reihenfolge, mit Zielpaket und Auftrag. Für Wege, auf denen kein Transport läuft: Sandbox, Schulungssystem, Kundeninstallation, Systeme ohne gemeinsame Landschaft.

IMG-Einstellungen über BC-Sets
Aus dem Customizing eines dokumentierten IMG-Zweigs erzeugt der Documizer ein BC-Set – dialogfrei, entdoppelt und mit SCPR20 kompatibel. Damit fährt Customizing auf dem Weg ins Zielsystem, den SAP selbst dafür vorgesehen hat, statt über handgeschriebene Tabelleneinträge.

Auswerten

XML als Eingabe für KI
Ein Paket oder ein IMG-Zweig wird zu einer Datei, die eine KI wie Claude vollständig lesen kann – mit Quelltexten, Feldern, Aufrufbeziehungen und Customizing-Werten im Zusammenhang. Aus „irgendwo in diesem System“ wird eine beantwortbare Frage.

Was erfasst wird

Entwicklung

Der Sammler folgt Verwendungen und Aufrufen bis zu einer wählbaren Tiefe und nimmt unterwegs alles mit, was das Objekt zum Leben braucht – bis hin zum Pflegeapparat einer Tabelle: Funktionsgruppe, Dynpros, GUI-Status, Pflegeeintrag und Pflegetransaktion. Ein IDoc-Basistyp zieht seine Segmenttypen nach.

Customizing

Der IMG-Baum mit Aktivitäten, Standarddokumentation und zugeordneten Objekten; die Basistabelle hinter jeder Sicht und jedem Sichtcluster; die Tabelleninhalte mit Mandantenbehandlung und Auslieferungsklasse; auf Wunsch die Änderungsbelege.

Prüfkonfiguration

Als dritte Sicht dokumentiert ein eigener Report die Prüfkonfiguration: welche ATC-Prüfvarianten gelten, welche Checks darin stecken, mit welcher Priorität deren Meldungen laufen und womit sie sich unterdrücken lassen.

Erfasste Objekttypen

DOMADTELTABLVIEWDDLSPROGCLASINTFFUGRMSAGTRANVCLSSEGMIDOCWAPABDEFSRVDSRVBDDLX

Der Rückweg

Der Import ist keine Einbahnstraße. Er kennt einen Testlauf, der nichts anlegt, sondern nur meldet, was er täte. Er legt Objekte im Zielpaket an oder lenkt sie über Regeln um ($TMP → Z_PACKAGE1), erkennt eine fehlende Aufgabe unter dem Transportauftrag und legt sie an, und prüft am Ende nach, ob wirklich alles aktiv ist.

Fehlt im Zielsystem ein Objekt, das eine Einstellung braucht, schreibt der Import eine Fehlliste – ein XML, das genau diese Objekte benennt. Das Quellsystem liest sie ein und exportiert sie in einem Zug. Damit klärt sich in zwei Läufen, was sonst Handarbeit wäre.

Als Eingabe für KI

Das XML ist das führende Format: strukturiert, vollständig, verlustfrei. Genau das, was eine KI braucht und was sie aus einem laufenden SAP-System sonst nicht bekommt. Ein Export ersetzt das mühsame Zusammensuchen über SE80, SE11 und SE16 durch eine Datei.

Fragen, die damit beantwortbar werden

  • Welcher Report schreibt auf diese Tabelle, und unter welcher Bedingung?
  • Was hängt an diesem Datenelement, wenn ich es verlängere?
  • Warum greift diese Preisfindung nicht – welche Einstellung fehlt?
  • Schreibe die Fachdokumentation zu diesem Paket.

Weil Dokumentation und Übertragung aus derselben Datei kommen, ist die Auswertung immer auf dem Stand des Systems – kein zweiter Pflegeaufwand, keine veraltete Beschreibung neben dem Code.

Eckdaten

ReportsZDOCUMIZER_DEV Entwicklung · ZDOCUMIZER_IMG Customizing · ZDOCUMIZER_ATC Prüfkonfiguration
InstallationJe Report eine Quelltextdatei, Copy/Paste nach SE38, aktivieren. Ohne eigene Repository-Objekte, ohne Transport.
AusgabeHTML (in sich geschlossen, ohne JavaScript) und XML (führendes Format). Download auf den PC oder Ablage auf dem Applikationsserver, auch im Hintergrund.
SpracheDeutsch und Englisch. Das Dokument folgt der gewählten Ausgabesprache, das Laufprotokoll der Anmeldesprache.
PrüfungEingebauter Roundtrip: serialisieren, wieder einlesen, erneut serialisieren, vergleichen. Schreibt nichts zurück.
VoraussetzungSAP S/4HANA. Leseberechtigung für die dokumentierten Objekte; für den Import Entwicklungsberechtigung im Zielsystem.

Interesse am Documizer?

Wir zeigen Ihnen den Documizer gern an Ihrem eigenen System – von der ersten Dokumentation bis zum Import ins Zielsystem.

gathmann@consiness.de